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Donnerstag, 22. April 2010

47.000 Kärntner können nicht lesen

Trotz Schulpflicht haben rund zehn Prozent der Klagenfurter Probleme beim Lesen und Schreiben. Volkshochschule bietet kostenlose Kurse an. (...)

(...) Fast alle sind funktionelle Analphabeten. Das heißt: Sie haben zwar in der Schule die Buchstaben und Zahlen gelernt und können auch einzelne Worte, wie ihren Namen lesen und schreiben. Allerdings ist es für sie schwierig, ganze Texte und deren Sinn zu erfassen. (...)

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/2338716/kampf-um-jedes-wort-alltag.story

Samstag, 10. April 2010

Unternehmen geben Nachhilfe im Rechnen und Schreiben

Schülern fehlt vielfach die Ausbildungsreife. Folge: Unternehmen fällt die Suche nach fähigen Auszubildenden schwer. Zu dieser Erkenntnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nach Auswertung einer bundesweiten Umfrage. Südwestfalen macht keine Ausnahme.

(...)  Um Defizite im Schreiben, Rechnen und Lesen auszugleichen, organisiert jede zweite Firma im Kammerbezirk Nachhilfe. (...)

(...) Neben den Bildungsschwächen beklagen Unternehmen in Südwestfalen bei Jugendlichen fehlende soziale Kompetenz. Betriebe müssen ihrer Ansicht nach ausbügeln, was Elternhaus und Schule in der Erziehung nicht geschafft haben. Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen: „Lücken gibt es bei den Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit, Disziplin, Umgangsformen und Belastbarkeit. Diese Problematik nimmt zu.” (...) 

(...) Klaus Vetter, schützt den Nachwuchs vor Kritik: „Kinder lernen am ehesten über Vorbilder. Wenn sie fehlen, kann man ihnen keinen Vorwurf machen.” (...)

(...) Nach Einschätzung des DIHK sind 20 Prozent eines Jahrgangs nicht ausbildungsreif. Vetter empfiehlt, die Schulpflicht so genannter schulmüder Schüler grundsätzlich zu reduzieren und den Mädchen und Jungen nach acht oder neun Jahren Schule, eine Tätigkeit in betrieblichen, überbetrieblichem oder caritativem Umfeld verbindlich vorzuschreiben. „Wir glauben, dass diese Jugendlichen durch einen präventiven Ansatz noch halbwegs 'in die Spur' zu bringen sind.”

http://www.derwesten.de/wp/region/Unternehmen-geben-Nachhilfe-im-Rechnen-und-Schreiben-id2834002.html

Verlorenen Buchstaben auf der Spur

 Ja, es gibt Menschen, die die Schulpflicht absolviert haben, aber im Lauf der Zeit Lesen und Schreiben verlernt haben. Die Volkshochschule will Betroffenen helfen. Allerdings braucht die Aktion lesende Helfer. (...)

(...) Die Dunkelziffer ist hoch, die Schätzungen sprechen von zehn und mehr Prozent der Bevölkerung Österreichs, die „einen Bedarf an besserer Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeit haben.“ Diese Leute sind nicht dumm oder ungebildet. „Viele haben Jahre oder gar Jahrzehnte gearbeitet, waren wertvolle Mitarbeiter und haben in der Zeit weder gelesen oder geschrieben, weil es einfach nicht notwendig war“, sagt Karin Grube (...) 

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ried/art14855,365312

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